Historie des Arbeitskreises Praktischer Strahlenschutz

Der Arbeitskreis Praktischer Strahlenschutz (AKP) ist aus den Arbeitskreis Dekontamination (AKK, das D war schon für die Dosimetrie vergeben) hervorgegangen. Dieser wurde im Herbst 1988 mit dem Sekretär Herrn Dr. Reinecke aus der Taufe gehoben. Wie schon aus der Namensgebung hervorgeht, befasste sich dieser Arbeitskreis mit allen Fragen zur Dekontamination einschließlich der zugehörigen Messtechnik sowohl für den kerntechnischen als auch den Laborbereich. Im Laufe der Jahre wurden eine Reihe von Unterlagen zur Personendekontamination insbesondere aber die Loseblattsammlung "Daten und Fakten zum Umgang mit Radionukliden und zur Dekontamination in Radionuklidlaboratorien" erstellt. Die Loseblattsammlung ist im Januar 1995 als Veröffentlichung des Fachverbandes unter FS-94-73-AKK erschienen.

Im Februar 1996 wurde Frau Dr. Stolze zur neuen Arbeitskreissekretärin gewählt. Auf dieser Sitzung wurde beschlossen, das zukünftige Arbeitsgebiet weiter zu fassen und alle Aspekte des praktischen Strahlenschutzes zu behandeln. Dies führte zu Umbenennung des Arbeitskreises in Arbeitskreis Praktischer Strahlenschutz (AKP). Seither ist der Arbeitskreis die Anlaufstelle im Fachverband für alle Probleme, die sich in der täglichen Praxis des Strahlenschutzes vor Ort ergeben.

Nachfolger von Frau Dr. Stolze waren Herr Dr. Bodemann und Herr Dr. Paschke. Von Oktober 2004 bis März 2018 wurde der Arbeitskreis von Herr Dr. Ahlfänger als Sekretär geleitet.

Auf der 58. Sitzung des AKP im März 2018 wurde Herr Dr. Rolf Hellhammer zum neuen Sekretär gewählt.

Stand: Juli 2018